Realschule Georg-Eckert-Straße



Projekttage 2019



Vom 28. Februar 2019 bis zum 1. März 2019 beschäftigten sich unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen dreier Projekttage mit der Thematik

Leben mit Beeinträchtigungen





...ohne es zu wollen oder es geplant zu haben:

Hier ist uns vermutlich das FOTO DES JAHRES gelungen!

Dabei reichte das thematisch Spektrum im Sinne von "Beeinträchtigungen" vom Hören, Sehen, Bewegen bis hin zum Thema Alter und Pflege. Dazu wurden innerhalb des Schulgebäudes wie auch in diversen sozialen Einrichtungen in der ganzen Stadt Einzelprojekte angeboten, an denen die Kids begeistert teilnahmen. Die Kids gingen dabei mit der Thematik völlig unbeschwert um, sammelten diveres neue Eindrücke und lernten ihnen bisher unbekannte Perspektiven kennen.






Foto-Reise

...drei Musketiere!
...das ist alles Vertrauenssache...
...hoch oder tief?
"Stille Post" - mal mit Gebärdensprache...
...wir suchen die "dunkle Seite der Macht"!
Euthanasie-Gedenkstätte
...fertig zum Training
...gespannt wie ein Flitzebogen...
...da geht's hart zur Sache!
...Kennenlernen an der Hans-Würz-Schule...
...gib mir die Schmusedecke?
...die Selbstversuchs-Truppe
...Eis? Pommes? Man sieht es nicht!
...keine Chance! Viel zu hoch!
...gut zu sehen, aber zu weit weg!
...ready for Rallye Monte Rizzi...!

...eine gelungene Erfahrung!
Bei diesem Experiment kann man sehen, wie trickreich man vorgehen muss, um nachvollziehen zu können, was Menschen mit Sehbehinderungen wahrnehmen können - und auch nicht. Die Brillen vermitteln täuschend echt verschiedenste Formen von Sehbehinderungen und -einschränkungen. Durch diese Brille werden die Probleme deutlich...
Blindes Vertrauen...
...erfordert sehr viel Mut. Wenn man nicht sehen kann, ist man oft auf die Hilfe anderer Personen angewiesen. Das dazu benötigte Vertrauen muss man aber erstmal aufbauen. Es ist gar nicht so einfach, jemandem sprichwörtlich "blind" zu vertrauen...
...es ist nur ein ganz kleiner Schritt!
Wenn man nicht sehen kann, kann man nicht abschätzen, wie hoch oder tief etwas ist. Der Körper kann sich nicht vorbereiten: Es ist zwar nur ein kleiner Sprung... aber: wie klein??? ...und erklären kann man es auch nur sehr schlecht: Wie tief ist denn "ein bisschen tief" ???
...bei "Stille Post" soll man ja eigentlich flüstern...
...völlig anders als erwartet entwickelt sich "Stille Post", wenn man es mit Gebärdensprache spielt. Da kommt am Ende etwas ganz anderes heraus, als man eigentlich "auf den Weg geschickt hat..." Aber es hilft eben tatsächlich, Gebärdensprache zu erlernen...
...die "dunkle Seite der Macht"... (?)
Nein. Es geht nach Hamburg: Zum "Dialog im Dunkeln". Und das wird eine ganz besondere Erfahrung werden. Froh gelaunt warten wir auf die Bundesbahn...
Euthanasie-Gedenkstätte
Nicht immer ging die Gesellschaft positiv mit Menschen mit Einschränkungen und Behinderungen um. Eines der wohl grausamsten Kapitel finden wir unmittelbar in der deutschen Geschichte. Wir besuchten die Gedenkstätte zum Gedenken der Euthanasie-Opfer aus der Nationalsozialisten-Zeit.
Rolly fahren...
Jetzt geht es gleich los: Rollstuhl-Training! Wir sind hier, um uns mit dem Thema "Rollstuhl" auseinanderzusetzen. Es erwartet uns eine ganze Palette von Trainingseinheiten und Selbstversuchen... und Rolly-Basketball!
...wann gehts denn los?
Wenn man hier sitzt, kann man es kaum noch erwarten... Bald geht das Spiel los. Es kann nicht mehr lange dauern.
...Basketball im Rollstuhl
...und wenn Du dachtest, Rolly-Basketball ist so etwas wie Feierabendkuscheln, dann hast Du Dich grundsätzlich getäuscht. Da geht es "richtig zur Sache"... wer da mitspielen will, braucht verdammt viel Ausdauer und Power...
Kontakte mit Rolly-Fahrern...
An der Hans-Würz-Schule trafen wir Rolly-Fahrer und hatten erstmals Gelegenheit, uns mit Rollstühlen zu befassen. Wir tauschten uns aus, lernten uns kennen und erhielten grundsätzliche Tipps und Regeln, wie man sich am besten im Rollstuhl bewegt.
... wenn der Helfer-Hund nicht hilft...
Ausgebildete Helferhunde sind sehr kluge Tiere. Ihre Ausbildung ist sehr teuer und auch langwierig. Aber auch Helferhunde wollen manchmal spielen - und einfach nur tun, worauf sie gerade Lust haben: ...zum Beispiel eine Schmuse-Decke ergattern...
...und jetzt kommt die Kür
Selbstversuch: Jetzt geht es "raus in die Welt"... im Rollstuhl! Noch ist alles in Ordnung, denn noch werden wir gefahren... - ...mit dem Fahrstuhl. Ja, das geht gut. Aber was wird draußen passieren ?
...verdammt! Man sieht nichts!
...eigentlich wollte ich Eis! Nein, Pommes sind das nicht! Pommes sind in Tüten. Aber das sind Becher! Ich kann es fühlen! Das sind Becher! Aber was ist da drin? Eis im Becher? Falsche Kühltruhe?
Man kann es sehen...
...aber man kommt nicht dran. Die BlueRay da oben ist nicht zu bekommen, ohne das man Hilfe holen muss.
Gemüsetheke...
...besonder blöd ist es, wenn man es sehen kann und man auch in der richtigen Höhe ist.
Und dennoch kann man es nicht greifen, weil es einfach zu weit weg ist... ...und wieder brauchst Du Hilfe von anderen!
Aber Spaß haben kann man trotzdem...
...was spricht eigentlich dagegen, eine Rallye im Rolly zu veranstalten? Los, bis zum Rizzi-Haus. Auf die Plätze - fertig - (...)

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Projekt Alloheim





Schüler und Schülerinnen der Realschule Georg-Eckert-Straße im Alloheim




Interview


Interviewer: Wie hat es euch im Laufe der Tage im Alloheim gefallen?

Esther: Sehr gut, wir konnten bei der Patientenbetreuung dabei sein, wir haben Spiele gespielt, wir haben ihnen geholfen ihre motorischen Fähigkeiten zu verbessern. Wir haben auch viele Krankheitsbilder kennengelernt, die sehr interessant waren.

Interviewer: Hat sich im Laufe der Tage die Meinung zum Seniorenheim geändert?

Esther: Ja auf jeden Fall, es ist nicht so wie ich es mir vorgestellt habe. Es ist ganz anders. Hier wird viel mit den Patienten unternommen, sie haben auch immer noch Spaß am Leben.

Interviewer: Könnt ihr kurz ein Fazit zu den beiden Tagen hier geben?

Esther: Ja, es war sehr schön, ich konnte vieles mitnehmen, was mir wahrscheinlich auch später helfen wird, da ich auch vor hatte, etwas im sozialen Bereich zu machen.

Interviewer: Vielen Dank für das Interview.











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